Reparaturanleitungen Flipperautomaten WILLIAMS, ab 1990 Opto Schaltung
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Opto Schaltung

 

Bei einigen Flippern werden Lichtschranken mit einer großen Reichweite verwendet. Z. B. beim Flipper Dracula muss die Lichtschranke über die ganze Spielfläche reichen. Da diese Entfernung nicht so ohne weiteres zu überbrücken ist, muss ein wenig technischer Aufwand getrieben werden. Um eine entsprechende Reichweite herzustellen, bedient man sich einer Schaltung, die in der Fernsteuerung von Fernsehern, genauer gesagt, auf der Empfängerseite der Fernsteuerung, verwendet wird. Da es hier jedoch nur festzustellen gilt, ob der Infrarot-(Licht)Strahl unterbrochen ist, kann die Senderseite entsprechend einfach ausfallen, siehe Abbildung 3.3-6.

Funktion: Die Senderleuchtdiode wird über das Timer-IC U3 NE555 mit einer Frequenz von ca. 50kHz geschaltet. Dies ist notwendig, da die Bandbreite des Emfangs-IC U l MC3373 von 30-5OkHz reicht. Ist die Lichtschranke nicht unterbrochen, erreicht das IC l über den Empfangsfototransistor die Schwingung der Senderleuchtdiode. Es filtert die Frequenz heraus und verstärkt diese. Der Ausgang des IC (Pin 1) schaltet nun auf Low-Pegel (0V). Der Transistor Ql MPSA77 leitet, wodurch die Leuchtdiode im Optokoppler U2 leuchtet, der Fototransistor leitet und verbindet die Spalte mit der Reihe der Kontakt-Matrix. Die Steuerung erhält somit die Meldung, dass die Lichtschranke nicht unterbrochen ist. Im Kontakt-Test bedeutet dies, dass der Kontakt 82 geschlossen ist. Bei unterbrochener Lichtschranke, d.h die Kugel befindet sich "auf" dem Magneten, erreicht das Empfäger-IC keine Schwingung. Der Ausgang bleibt auf High-Pegel(12V),der Transistor Ql leitet nicht. Der Transistor des Optokopplers bleibt gesperrt, da an der internen Leuchtdiode keine Spannung anliegt. Im Kontakt-Test ist der Kontakt 82 geöffnet.