Reparaturanleitungen Flipperautomaten Gottlieb System 1 Treiberplatine
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Treiberplatine (A3)



 


 

Auf der Treiberplatine A3 befinden sich Transistoren, die entweder direkt oder über Flip-Flops angesteuert die Zugspulen und Lämpchen ein- und ausschalten. Die Flip-Flops auf dieser Platine sind vergleichbar mit Relais, die über eine Haltefunktion verfügen. Die von den Flip-Flops über Transistoren angesteuerten Lämpchen leuchten nach einem Auslöseimpuls solange auf bis der Kugeldurchlauf beendet ist.

9 integrierte Schaltkreise (SN 74175) mit je 4 D-Flip-Flops steuern 36 Lämpchen (Ll - L36, siehe Bedienungshandbuch) über die Transistoren (Q5 - Q44, MPSA 13 - 300 mW, 40 Volt). Die Daten der Lämpchen lauten: GE 44 - 6, 3 Volt, l, 2 Watt.

Die Zugspulen und Relais werden von Leistungstransistoren geschaltet.

Alle Eingangssignale gelangen über die Steckverbindung J1 auf die Treiberplatine und kommen von der Steuerplatine A1. Die Dateneingänge der einzelnen Flip-Flops liegen parallel und werden über die Steckerstifte J1-3, 1, 2 und 4 geleitet. Neun Clock-Signale (Strobes - DS1 bis DS9) gelangen an die Clock-Eingänge 9 von Z1 bis Z9.

Solange diese Strobe-Signale anstehen, genügt ein H-Impuls am Dateneingang des betreffenden Flip-Flops, um dessen Ausgang Q von L auf H zu schalten oder umgekehrt. Ein H am Basiswiderstand eines Transistors bewirkt dessen Durchsteuerung, wodurch das in dessen Kollektorkreis liegende Lämpchen aufleuchtet {Steckverbindungen J3 bis J5).

Die Transistoren Ql bis Q4 schalten die 24-Volt-Spulen geringerer Leistung (Tilt- und Game-Over-Relais, MPS-U45 - l Watt, 40 Volt).
An den Kollektoren der Transistoren Q25 bis Q28 und Q30 bis Q32 liegen die Zugspulen, verbunden durch die Steckverbindungen J2 und J4. Die Transistoren Q29 und Q45 betätigen die Bank-Rückstellspule.

Treiberplatine A3


Mit Hilfe der Testvorrichtung lässt sich jeder Ausgang einzeln überprüfen. Die Fehler auf dieser Platine werden, zumeist durch die den Bestimmten Funktionen zugeordneten Transistoren hervorgerufen. Diese Transistoren leiten dann entweder immer oder gar nicht. In solchen Fällen wird durch den Austausch der Transistoren der Fehler zu beheben sein.
Ist eines der Flip-Flops defekt, so ist folgendermaßen zu verfahren:
Wie im ersten Abschnitt beschrieben, erfolgt die Ansteuerung dieser Flip-Flops durch neun verschiedene Strobes und vier Signale, die über den Daten-Bus an die Flip-Flops gelangen. Fehlt eines der Strobe-Signale, so werden alle vier Ausgänge des betreffenden Flip-Flops ein Fehlerbild zeigen. Fallt eines der Datensignale dagegen aus, so werden die zugeordneten Ausgänge aller neun Flip-Flops nicht geschaltet. Handelt es sich dagegen nur um die falsche Funktion eines einzigen Lämpchens, dann ist das Flip-Flop defekt, wenn sich der Transistor mit Hilfe der l - Ohm - Prüfleitung ansteuern lässt.


 

Hier gibt es die A3 im Austausch