Die Flipperkönige nach der Reportage
Bundesweiter Reparatur Service Flipper-Automaten




nach der NDR-Reportage

 

Da kauft jemand bei uns im Shop ein LED-Display für seinen Flipperautomaten.

Kurze Zeit später bekommt man eine Mail vom Kunden (Lehrer) in der steht wie folgt: "Das Display was sie geschickt haben ist kaputt und funktioniert nicht. Die Anzeige ist komplett dunkel. Ich habe mich an die Einbauanleitung gehalten und alles richtig gemacht. Ich will, dass sie vorbeikommen und sich davon überzeugen.

Das taten wir auch und haben folgendes gesehen: keine Anzeige, weil diese wie auf dem zweiten Foto montiert wurde.


Das fanden wir echt so vor.
Was haben wir gelernt. Lehrer wissen es besser. Die Einbauanleitung ist falsch.
Wer nichts sieht, hier der Hinweis: Das Display leuchtet in das Gerät. Die CPU sieht was sie anzeigt.


Da gibt es ein Jugendhaus irgendwo in Niedersachsen wo ein Flipperautomat steht.

Durch die Fernsehreportage "Die Flipperkönige" erfuhr die Leitung des Jugendhauses, dass es unseren Flipperservice gibt. Deshalb wurde uns ein Reparaturauftrag erteilt.

der Auftrag lautete wie folgt:

Kassentür (Münzeinwurf) reparieren.

Unser "Addams Family" ist ansonsten in einem sehr guten Zustand. Er wurde erst vor kurzer Zeit von einer Fachwerkstatt (Name uns durch Rechnungsvorlage bekannt) überholt und repariert.

Vorgeschichte:

Das Gerät ging damals nicht in das Spiel. Woran der Fehler lag, wusste der Auftraggeber nicht. Deshalb erteilte er, wie alle Jahre zuvor, der hier nicht genannten Firma den Auftrag, das Gerät zu reparieren, damit wieder gespielt werden kann.

Was war defekt und was wurde von dieser Firma repariert:

Die Batterien waren leer und das Batteriefach hatte keinen Kontakt zu den einzelnen Batterien mehr. Dann geht dieses Gerätemodell nicht mehr ins Spiel und kann deshalb nicht mehr gestartet werden. Das wusste der Kunde allerdings mit den Batterien nicht.

Und der beauftragte Techniker konnte ( wollte?) dieses nicht vor Ort reparieren. Deshalb wurde das Gerät eine Etage die Treppen runtergeschleppt und musste mit in die Werkstatt dieser Fachfirma für Flipperautomaten. Die Transportkostenpauschale hierfür (ca. 90,- Euro) wurde ausnahmsweise als sehr günstig berechnet, weil der Techniker ohnehin in der Nähe war und keine weite Anfahrt hatte.

 

Für den Austausch der Batterien und des notwendigen Austausches des Batteriefaches wurde das Gerät also mit in die Werkstatt genommen!

Die Reparaturkosten hierfür beliefen sich auf knapp 450,- Euro (vierhundertfünfzig) zuzüglich 19% Mehrwertsteuer!

 

Und was wurde  für diesen Preis repariert:

30 Lampen und 1 Flipperkontakt getauscht. (Der Batterietausch erschien nicht in der Rechnung).

Aber was wirklich defekt war, wurde nicht repariert: (selbstverständlich auch nicht in Rechnung gestellt)

Ausgeschlagene Flippergelenke,

defekte Kontakte und Schalter,

gebrochene Federn,

Gummis wurden nicht getauscht (obwohl diese sicherlich noch aus dem Jahre 1993 stammten und ausgetrocknet waren).

Das Gerät war auf und unter der Spielfläche sehr verschmutzt.

Buchhaltungsdaten belegten, 350,- Euro hatte das Gerät seit dieser Reparatur eingespielt.

Die Batterien wurden einfach an die weggegammelten Kontakte angelötet. 4 Arbeitsstunden wurden umschrieben dafür berechnet.

So kann man eine Kundenbindung aufbauen. Wer soll da zukünftig die Batterien tauschen können? (Foto vor Ort mit Handy).


Wenn wir so arbeiten würden , sind wir sicherlich ganz schnell reich oder pleite.

Wir machen aber einfach so weiter wie bisher und lassen es nicht auf den Versuch ankommen.